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Nach zwei Siegen klettert der TSV Römhild in der Volleyball-Thüringenliga der Herren mit jetzt 17 Zählern auf den fünften Tabellenplatz.

Volleyballer in Action Am Block vorbei: Mit Wucht befördert der Römhilder Spieler (hinter dem Netz) die Kugel in die gegnerische Hälfte.
Foto: frankphoto.de   Autor: Marko Schumann

Der TSV 1860 Römhild hatte am Samstag die Mannschaften vom Geraer Volleyballclub und Stahl Unterwellenborn in der nach dem Umbau endlich wieder bespielbaren Gleichberghalle zu Gast. In beiden Spielen konnten die Gastgeber klare 3:0-Erfolge einfahren.

Zum Auftakt gegen Gera entwickelte sich im ersten Satz ein enges Spiel. Keines der Teams konnte sich wirklich absetzen und auch nach dem 25. Punkt von Römhild gab es noch keinen Sieger. Es ging in die Satzverlängerung und erst mit dem Stand von 33:31 konnte sich das Team um Trainer René Michael durchsetzen und den ersten Satz für sich entscheiden.

Auch der zweite Abschnitt war lange Zeit ausgeglichen. Erst eine Aufschlagserie von Zuspieler Steffen Bischoff konnte den Satzgewinn mit 25:21 Punkten für die Römhilder sichern. Im dritten Durchgang gelang es den Hausherren, die noch fehlenden Feinabstimmungen in der Annahme und im Angriff umzusetzen. Die Geraer mussten so von Anfang an einem selbstbewusst aufspielenden Römhilder Sechser gegenübertreten. Der erspielte sich gleich einen Vorsprung, der im Satzverlauf ausgebaut wurde. Das Endergebnis von 25:17 spricht deutlich für die Leistung des TSV und das erste Spiel wurde verdient gewonnen.

Probleme zum Auftakt

In der zweiten Begegnung hatten die Hausherren ebenfalls zu Beginn wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Es machte Mühe, die erspielte Führung auszubauen. Die guten Angriffe der Römhilder führten zwar meist zum Punktgewinn, aber mehrfach folgte ein Aufschlagfehler, wodurch Unterwellenborn stets wieder nachziehen konnte. So blieb das Spiel spannend. Erst beim Stand von 23:22 gelang es dem TSV-Team wieder im Aufschlag sicher zu agieren und den Satz 25:22 zu gewinnen.

In Durchgang Nummer zwei wurde gleich zu Beginn der Druck im Aufschlag erhöht und das Angriffsspiel variabler gestaltet. Schnell konnten sich die "Steinsburg- Power" einen Sechs-Punkte-Vorsprung erspielen. Aber, diese Spielweise konnte nicht über die Satzmitte hinaus aufrechterhalten werden. Abstimmungsprobleme und fehlende Kommunikation untereinander sorgte für Unruhe im Spiel von Römhild, was zur Mitte des Satzes sogar zu einem Rückstand führte. Nach einer zweiten Auszeit von Trainer Michael zeige der TSV aber Teamgeist und fand in sein Spiel zurück. Gerade in den letzten Punkten des Abschnittes bewahrten die Römhilder Ruhe, wehrte zwei Satzbälle ab und siegte zum Schluss 27:25.

Von der 2:0-Führung bestärkt, wurde auch im dritten Durchgang druckvoll und variabel aufgespielt. Unterwellenborn bekam kaum Gelegenheiten, in das Spiel zu kommen und wurde von Beginn an auf Abstand gehalten. Zum Ende konnte man sich mit einer 25:19-Führung den Sieg erobern. Mit diesen zwei klaren Erfolgen konnte sich der TSV 1860 Römhild den fünften Platz in der Thüringenliga erkämpfen und das mit den wenigsten Spielen. Römhild fährt selbstbewusst zum Tabellenzweiten Ilmenau, wo der TSV am 17. Februar zu Gast ist. Hier möchte das Team auch den einen oder anderen Punkt entführen.