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Größter bisheriger Erfolg des Vereins beim Rennsteiglauf
Drei Brüder unter den ersten 30 des RennsteiglaufMarathons – das gab’s wohl noch nie! Die Schumanns aus Gleichamberg haben das nun am Samstag vollbracht
Rennsteiglauf-Marathon 2017 Top-Trio in Familie: Roberto (rechts), Martin (mittig) und Peter (links) Schumann im Schmiedefelder Ziel Foto: scw

Römhild/Gleichamberg – Sieger waren sie alle beim 45. GutsMuths-Rennsteiglauf, auch wenn sie nach anstrengender Hatz im schönsten Ziels der Welt, in Schmiedefeld, nicht ganz oben auf dem Siegerpodest standen. Das galt auch für die Schumann-Brüder Peter, Martin und Roberto aus Gleichamberg. Obwohl dieses Trio in der Szene wegen seiner Erfolge sowohl bei kleinen als auch größeren Laufveranstaltungen längst gut bekannt ist, gingen die Schumann-Brüder im Rahmen des 45. GutsMuths-Rennsteiglaufes erstmals gemeinsam beim Marathon über 42,2 km an den Start. Und sie schlugen dabei ein neues Kapitel gelebter Rennsteiglauf-Geschichte auf. Zumindest ist nicht bekannt, dass sich in der 45-jährigen Historie des Laufes auf dem Kammweg des Thüringer Waldes jemals drei Brüder unter den Top-30 platzierten.

Peter, mit 32 Jahren der Jüngste, erkämpfte in 2:54:55 Stunden den zwölften Platz und belegte damit in der Altersklasse M 30 den sechsten Rang. Er konnte seinen Augen gar nicht trauen, als er bei 2:54:55 die Zielmatte betrat. „Ich war heute rund 13 Minuten schneller als im Vorjahr und habe damit zum ersten Mal die Drei-Stunden-Marke geknackt.“ Und wenn Peter Schumann auf 2015 zurückblickt, als er in 3:23:37 h auf Platz 19 durchs Ziel lief, dann wirkt alles noch wie ein Traum. Martin, mit 36 Jahren der älteste, der für LAZ Ludwigsburg startet, erreichte das Ziel in Schmiedefeld nach 3:03:52 h. „Nach sechs Starts auf der Halbmarathonstrecke war das heute mein zweiter Marathon auf dem Rennsteig“, erzählte er. „Anfangs habe ich mich an Peter orientiert, doch der war heute einfach nicht zu schlagen. Trotzdem freue ich mich über die neue Bestzeit.“

Und auch Roberto, der für die DHfK Leipzig startet und mit 33 Jahren der Mittlere ist, konnte seine Vorjahrsbestzeit von 3:15:13 h auf 3:04:15 steigern. „Von Jahr zu Jahr bin ich schneller unterwegs“, freute er sich. „2014, da startete ich noch für den TSV 08 Gleichamberg, warich 37., nach 3:37:05 Stunden.“

Eigentlich kennen die „SchumannBrothers“ den Rennsteig von Neuhaus bis Schmiedefeld sehr genau, doch gemeinsam dort unterwegs waren sie erst jetzt beim 45. Rennsteiglauf. Eine kleine Generalprobe lieferte das Brüder-Trio bereits im letzten Jahr beim RennsteigHerbstlauf von Neuhaus nach Masserberg ab. Und mit TopTen-Plätzen gaben sie dabei klar zu verstehen, dass das Trio auch für den GutsMuths-Rennsteiglauf gut gerüstet ist.

Aber auch Bärbel Kramer (TSV 1860 Römhild) zog es auf den Rennsteig. Die Pädagogin, die in der Laufserie des Werra-Rennsteig-Cups schon manch Sieg erkämpfte, bewältigte als 125. die Halbmarathon-Distanz in 1:50:28 h. Eine leidenschaftliche Ausdauerläuferin ist auch Doris Ansorg (TSV 1860 Römhild). Nach drei Starts in Folge auf der Halbmarathonstrecke entschied sie sich anlässlich der 45. Auflage für den Marathon – und das mit Erfolg: In 4:10:05 h lief sie auf Platz drei in der W 55